Politik

«Im Einsatz für die Gemeinschaft: Ich will konstruktive Stimmen in Bern»

Mein politisches Engagement als Landrätin, Präsidentin der FDP Baselland und Sektionspräsidentin der FDP Sissach und Umgebung übe ich mit grosser Freude aus. Ich bin überzeugt davon, dass wir gerade in einer globalen und digitalen Welt nicht verlernen dürfen, unseren Beitrag in der Gesellschaft zu leisten. Gleichzeitig braucht es in der Politik viel Geduld und Durchhaltewillen. Das habe ich in meinen verschiedenen beruflichen Stationen und in der Politik gelernt. Ich bin beharrlich – nicht verbissen und ich glaube, dass gute Lösungen durch durchdachte Kompromisse entstehen. Dafür möchte ich auch im Nationalrat einstehen.

«Ich will sichere Arbeitsplätze – heute und morgen»

Besonders am Herzen liegen mir unsere Arbeitsplätze und die unserer Kinder. Deshalb setze ich mich für den Mittelstand und das Gewerbe ein. 98 Prozent der Betriebe in unserem Land sind kleine und mittlere Unternehmen. Sie schaffen die Mehrheit der Arbeitsplätze. Mein Bruder hat einen Schreinereibetrieb im Baselbiet. Diese Betriebe brauchen genau wie Sie als Steuerzahlerinnen und Steuerzahler eine sorgfältige und langfristige Finanzpolitik, die Steuererhöhungen vermeidet. Sie brauchen Planbarkeit und Rahmenbedingungen, die ihnen Investitionssicherheit und Zeit für Innovationen geben. So können sie Arbeitsplätze schaffen, statt sie auszulagern.

Was habe ich hierfür schon geleistet?
Als Mitglied der Finanzkommission begleitete mich in den letzten Jahren die schwierige Aufgabe, eine Steuererhöhung für Unternehmen und für unseren Mittelstand zu vermeiden. Mein Ziel war, dass wir den finanziellen Handlungsspielraum des Kantons wieder zurückgewinnen. Gleichzeitig habe ich mich für die Totalrevision des Finanzhaushaltsgesetzes engagiert: Mit diesem Gesetz haben wir eine Schuldenbremse nach Vorbild des Bundes eingeführt. Heute hat der Kanton Baselland den Turnaround geschafft und der finanzielle Handlungsspielraum ist wieder vorhanden.

«Ich will, dass sich Zweitverdiener-Arbeit auszahlt»

Ich setze mich dafür ein, dass sich für die vielen Familien, in denen beide Eltern arbeiten, die Zweitverdiener-Arbeit auch auszahlt. Kleine Zusatzeinkommen sollten nicht durch Steuern und Krippenkosten aufgefressen werden. So kommen mehr Frauen in den Arbeitsmarkt und auch in höhere Positionen.

Alle sprechen von mehr Engagement der Väter und davon, wie viele Wochen Vaterschaftsurlaub es künftig geben soll. Der Vaterschaftsurlaub zementiert jedoch alte Strukturen. Die FDP reichte eine Motion für einen Elternurlaub ein. Sie ist ein konkretes Beispiel, wie ich Politik machen möchte: Der bestehende Mutterschaftsurlaub von 14 Wochen soll durch einen flexiblen 16-wöchigen Elternurlaub ersetzt werden: die ersten acht Wochen nach der Geburt sind für die Mutter reserviert, die weiteren acht Wochen können auf beide Eltern verteilt werden. Werden die Eltern sich nicht einig, hat die Mutter die heutigen 14 Wochen und der zweite Elternteil zwei Wochen zugesichert. Paare, die nach dem traditionellen Familienbild leben, können diese Lösung wählen. Paare, die die Betreuungsarbeit anders aufteilen möchten, bekommen mehr Flexibilität. Damit bekommen Frauen und Männer als Arbeitnehmende eine fast gleiche Ausgangslage.

Was habe ich hierfür schon geleistet?
Im Kanton Baselland sind derzeit höchstens 5'500 Franken pro Kind und Jahr für externe Familienbetreuungskosten vom Einkommen abziehbar. Meine Motion verlangt einen höheren Steuerabzug als Investition in die Vereinbarkeit von Beruf und Familie: So lohnen sich Zweitverdienereinkommen. Und sie ermöglichen Frauen im Beruf zu bleiben oder nach der Geburt eines Kindes wieder leichter in einen Beruf zurückzufinden. Auch für Kanton und Bund zahlt sich der höhere Steuerabzug aus, weil die Familien mehr Kaufkraft haben und Steuereinnahmen und Sozialversicherungsbeiträge steigen. Ich werte es als persönlichen Erfolg, dass die Massnahme vom Landrat in die kantonale Steuervorlage 17 aufgenommen wurde.

«Das Alter und die Gesundheitskosten müssen bezahlbar sein»

Bezahlbare Renten und Gesundheitskosten sehe ich als Grundlage für unser Gemeinwesen. Renten müssen bezahlbar sein, damit die Finanzierungslast unsere Kinder nicht erdrückt. Menschen, die nicht mehr arbeiten, müssen eine sichere Rente haben. Ich setze mich für eine stabile, langfristig finanzierte und sichere Altersvorsorge ein.

Bei unserer Gesundheitsversorgung müssen diverse Reformen konsequent durchgezogen werden, um das Kostenwachstum zu dämpfen: Verbesserte medizinische Qualität, keine unnötigen Behandlungen und Kosten, mehr hochwertige ambulante Versorgung, dafür weniger Spitalbetten. Kantönligeist und Blockaden in der Tarifpartnerschaft bringen uns bei der Gesundheitsversorgung nicht weiter. Hier braucht es eine Koalition der Willigen, die für diverse vorhandene Reformen Mehrheiten schafft, um Sie als Prämienzahlerinnen und Prämienzahler zu entlasten.

«Ich will Innovationen für eine nachhaltige Umweltpolitik»

Ich bin naturverbunden aufgewachsen und wie viele von uns Schweizerinnen und Schweizern sorge ich mich um die Folgen des Klimawandels und wie er unserer einzigartigen Landschaft schaden kann. Ich möchte unsere Umwelt – unsere Lebensgrundlage – sichern. Entsprechend richte ich meinen Lebensstil schon seit Jahren danach aus. So wohne ich in einem totalsanierten Haus, das mit Erdwärme geheizt wird und bin ich mit dem ÖV unterwegs.

Der Umweltschutz ist aus meiner tiefsten Überzeugung heraus eine Gemeinschaftsaufgabe. Dazu gehört, dass wir alle die Kosten tragen, die wir verursachen. Unser Land ist wie kein anderes aufgestellt, neue Technologien zu entwickeln, die ein Wachstum ohne Umweltbelastung ermöglichen. Deshalb brauchen wir für den Klima- und Umweltschutz nicht in erster Linie Verbote, sondern Innovationen in unseren Betrieben und unserem täglichen Leben. Diese können wir dann auch in die Welt exportieren.

Meine Ämter

 

  • seit 2019 Präsidentin FDP Baselland
  • seit 2015 Landrätin, Mitglied der Finanzkommission
  • seit 2014 Präsidentin FDP Sissach und Umgebung